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S7-Verlängerung Wolfratshausen Geretsried Süd

einschließlich barrierefreier Ausbau

Kurzbeschreibung

  • Neubau einer 9,2 km langen, eingleisigen, elektrifizierten S-Bahn-Strecke von Wolfratshausen bis Geretsried Süd
  • Neubau eines barrierefreien Begegnungsbahnhofs in Wolfratshausen in Tieflage
  • Neubau des Bahnübergangs Sauerlacher Straße (weiterhin nur für den Güterverkehr)
  • Neuerrichtung der barrierefreien Verkehrsstationen Gelting, Geretsried Mitte und Geretsried Süd
  • Neubau von acht Eisenbahnbrücken und drei Straßenbrücken
  • Neubau einer S-Bahn-Abstell- und Wendeanlage in Geretsried Süd
  • Neubau eines elektronischen Stellwerks mit weiteren technischen Ausrüstungsgewerken
  • Neubau eines Unterwerkes in Gelting, Rückbau des bestehenden Unterwerks in Wolfratshausen

  • Verbesserung des ÖPNV im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen durch die Anbindung der wachstumsstarken Stadt Geretsried mit ca. 24.000 Einwohnern an das Münchner S-Bahn Netz

  • Ca. 167 Mio. Euro (Preisstand 2009)

Basis ist die Machbarkeitsstudie, die im Rahmen des runden Tisches erstellt wurde.

  • Bund
  • Freistaat Bayern
  • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Stadt Wolfratshausen
  • Stadt Geretsried
  • Deutsche Bahn AG

  • Aufgrund der Vielzahl der Einwendungen gegen die Planung des Bahnübergangs Sauerlacher Straße in Wolfratshausen wurde im Zuge zweier „Runder Tische“ (Januar 2014 und März 2015) unter Leitung von Herrn Staatsminister Herrmann entschieden, die bisherige, sich bereits im Planfeststellungsverfahren befindliche, höhengleiche Lösung mit Beibehaltung des Bahnübergangs Sauerlacher Straße zu verwerfen und durch eine höhenfreie Lösung zu ersetzen.
  • Im Juli 2015 wurden die Beschlüsse des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, der Stadt Wolfratshausen, der Stadt Geretsried zur Mitfinanzierung der Mehrkosten für eine zweigleisige Tieferlegung der Bahn im Kreuzungsbereich Sauerlacher Straße gefasst.
  • Im April 2016 wurde der Planungsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der DB Netz AG zur Umplanung des Bahnhofs Wolfratshausen in Tieflage gezeichnet. Dies war der Startschuss für die Planung der Tieflage.
  • Derzeit wird die überarbeitete Planung erstellt.

  • Einreichung der Planänderungen im 3. Quartal 2018 beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA)
  • Diese beinhalten u.a.:
    • die Planung für die Tieferlegung des Bahnhofs Wolfratshausen
    • die Berücksichtigung der Bayerischen Natura-2000-Verordnung
    • die Anpassung der Planung an die Anforderungen des EBA zum Brand- und Katastrophenschutz
    • die gutachterliche Überarbeitung des Themas Baulärm aufgrund einer Verfügung des EBA
    • die Überarbeitung der Planung aufgrund der Änderungen in der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (26. BImSchV)

Maßgeblich für den Terminplan zur Erstellung der Planänderungsunterlagen ist die Kartierung der Flora und Fauna, die abhängig von den Jahreszeiten durchgeführt werden muss und erst im Frühjahr/Sommer 2018 abgeschlossen werden kann.

  • Vorlage des Baurechtes für die neue Planung vsl. 2021
  • Abschluss eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrags zur Bauausführung zwischen Freistaat Bayern und DB Netz AG ebenfalls 2023
  • Ein Inbetriebnahmetermin kann erst mit Abschluss der Vorplanung für die Tieflage des Bahnhofs Wolfratshausen genannt werden.