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Viergleisiger Ausbau Daglfing–Johanneskirchen

einschließlich barrierefreier Ausbau

Kurzbeschreibung

  • Ausbau der zweigleisigen Strecke Daglfing-Johanneskirchen zu einer viergleisigen Strecke
  • Barrierefreier Neubau der S-Bahn Stationen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen und der jeweiligen Zugänge
  • Neubau von Kreuzungsbauwerken an der Brodersenstraße und Daglfinger Straße als Ersatz für die heutigen beschrankten Bahnübergänge

 

  • S-Bahn und Güterverkehr werden künftig separiert und auf jeweils eigenen Gleisen geführt, um den heutigen Kapazitätsengpass für die Zukunft zu beseitigen

  • Erste Grobkostenschätzungen für die verschiedenen Varianten werden bis voraussichtlich Mitte 2020 erarbeitet

  • In dem Bewusstsein, dass ein möglicher Tunnel zwischen Daglfing und Johanneskirchen seit Jahren in München diskutiert wird, hat sich die DB Netz AG mit Ihrem Auftraggeber (dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/BMVI) darauf verständigt, dass in einer ersten Stufe die drei ernsthaft in Betracht kommenden Möglichkeiten (Ausbau des Tunnels, des Trogs oder ebenerdiger Ausbau) untersucht werden. So wird festgestellt, welche Variante die verschiedenen technischen, verkehrs- und raumplanerischen Kriterien sowie Umweltaspekte unter Berücksichtigung der Kosten und Risiken am besten erfüllt.
  • Das BMVI ist gesetzlich dazu verpflichtet, nur die Variante zu bezahlen, die diese Kriterien am besten erfüllt.
  • Die verschiedenen Möglichkeiten werden gerade untersucht und bewertet (Stufe 1 der Vorplanung).

Ausblick:

Falls der in München gewünschte Tunnel als Ergebnis der Untersuchung nicht am besten abschneidet, und somit nicht vom BMVI bezahlt werden kann, bietet die DB Netz AG der Stadt München folgende Option:

  • In Stufe zwei der Vorplanung kann die Tunnelvariante parallel zur eigentlich ausgewählten Variante durch die DB geplant werden, wenn die Stadt München die Mehrkosten hierfür übernimmt.

Vorteil:

  • Nach Abschluss und dem Vorliegen der Ergebnisse beider Planungen können das BMVI, die DB und die Stadt München über das weitere Vorgehen mit Blick auf Zeit und Kosten beraten.

  • Die Ergebnisse der Grobvariantenuntersuchung aus der ersten Stufe der Vorplanung sollen spätestens Mitte 2020 vorliegen
  • Veröffentlichung der Ausschreibung für die zweite Stufe der Vorplanung ab der zweiten Jahreshälfte 2020 und Vergabe ab Ende 2020
  • Beginn der Feinvariantenuntersuchung (zweite Stufe der Vorplanung) Ende 2020 
  • Die Termine für Baubeginn und Inbetriebnahme sind noch offen. Diese sind von der letztlich zu realisierenden Lösung abhängig